24 Mai

Eine kurze Geschichte des menschlichen Körpers

Eine kurze Geschichte des menschlichen Körpers, Bill Bryson, Buchempfehlung,

Buchempfehlung

Autor: Bill Bryson

Wenn von einem seiner Lieblingsautoren plötzlich wieder einmal ein ganz neues Werk in die Hände fällt, dann ist man richtig glücklich. Also so geht es mir zumindest. Bestimmt hat das auch seine guten Gründe, denn aus den Büchern von Bill Bryson kann man viel lernen. Ok, wenn man möchte, hat man einen riesig großen Pool an Sachbüchern, die Ähnliches vermitteln, aber das tun sie meistens lange nicht so verständlich, wie er es einfach kann. Noch dazu darf man immer wieder einmal schmunzeln und das lockert ja die Stimmung permanent auf 😉

Eine kurze Geschichte des menschlichen Körpers, Bill Bryson, Buchempfehlung,

Man erfährt wieder einmal eine ganze Menge. Von außen nach innen, oben nach unten, von groß, bin in die Molekularebene. Besonders eindrucksvolle Vergleiche, die er erfindet, gestalten das Besprochene sehr anschaulich. Wie groß zum Beispiel die Fläche ist, die unsere Haut im gesamten Köper abdeckt oder wie lang die DNS-Stränge all unserer Zellen ist, wenn man sie aneinanderreihen würde. Die Methodik, aus der Geschichte heraus zu berichten, führt dem Leser jeweils vor, in welch großen Defiziten der Mensch, manchmal mehr als 100 Jahre lang, versucht hat, etwas zu heilen. Krebs ist ein Thema. Eine Aussage hat mich nicht mehr losgelassen. Die aktuell angewendete Chemotherapie basiert auf das im ersten Weltkrieg eingesetzte »Senfgas« (Bis[2-chlorethyl]sulfid, einem chemischen Kampfstoff). Ich musste gleich einmal weiter recherchieren und bin auf diesem interessanten Vortag gestoßen:

Lothar Hirneise: Die 10 größten Mythen der Onkologie

Mythen begleiten uns ständig. Hier hatten wir im Bereich der gesunden Ernährung auch schon einmal auf einen tollen Beitrag aufmerksam gemacht:

Moden und Mythen in der Ernährung

Solch etwas versteht Bill Bryson, wie kein anderer zu vermitteln. Unser Wissen ist ziemlich begrenzt, trotzdem sich die Menschheit schon ein riesig großen Wissenssee angefüllt hat. Irgendwann legt er immer wieder einmal einen Stopp ein und sagt einfach: »Wir wissen es nicht.« Dann ahnt man, wie groß das Wissens-Meer ist, nach dem noch geforscht werden muss.

Erstaunlich ist in allen Bereichen, wie überlebens- und anpassungsfähig unser hoch entwickelter Körper ist. Wer ein größeres Verständnis dafür erlangen möchte, dem sei dieses Buch ans Herz gelegt.

Wenn Ihr Euch für diese Art der Wissensvermittlung interessiert, kann ich noch folgende Titel empfehlen:

Eine kurze Geschichte von fast allem

Eine kurze Geschichte der alltäglichen Dinge

Bildquelle: © Goldmann Verlag (Verlagsgruppe Random House | Bertelsmann)

Viele Grüße sendet

Andreas

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