27 Jul

Wir fahren in den Urlaub • Der Eurotunnel

Anleitung, wie man es nicht unbedingt tun sollte 🤣🤪🤔☀️🍀

Wie funktioniert eigentlich eine Reise per Eurotunnel? Noch dazu, wenn man einen Dachgepäckträger und einen kleinen Wauwi dabei hat?

Auf der Französischen Seite ist es ganz easy. Auf den offiziellen korrekten Seiten kann man es auch ganz gut nachlesen. Aber man will ja ganz sicher gehen, also durchforstet man vorher auch noch Forenbeiträge und sachkundige Meinungen von erfahrenen Leuten 👀

Man kann die Tickets vorher online buchen oder auch direkt vor Ort. Die französische Seite überrascht mit einem sehr freundlichen Pet-Point, in dem man sein Tierchen anmelden kann. Alle sind sehr freundlich und zuvorkommend, auch kann man dort direkt seine Tickets kaufen. Sie sind nur sehr teuer. Zur Rückreise ist uns pünktlich drei Tage vorher eingefallen, dass wir ja auch wieder zurück durch den Eurotunnel fahren wollen. Kein Problem. Schnell mal online geschaut und …

… natürlich keine Tickets mehr vorhanden. Weitere Ticket-Kontingente findet man schnell in anderen Portalen, über die man auch Fähren buchen kann, aber ob die sicher sind oder doch nur gut gemachte Abzockseiten? Da wollten wir uns schon selbst auf unsere Strümpfe machen und sind los zum Eurotunnel gefahren, mit der Absicht, gar nicht so tief hineinfahren zu wollen, denn nicht, dass wir da nicht mehr herauskommen und gleich mitfahren müssen 🤣
Gesagt – getan, fahren wir binnen fünfzehn Minuten in die hineinführende Straße, die schnell 6- oder 8 oder wahrscheinlich eher 20-spurig ist. Und genau so schnell realisieren wir, dass es sich hierbei allesamt um Einbahnstraßen handelt 👍🙃

Eurotunnel, Urlaub, Tipps, Anleitung wie man es nicht machen sollte
Aber Gott hatte wieder einmal ein oder zwei 👀 auf unser Tun geworfen und hat schnell noch vor den Schranken und Kontrollhäuschen einen wirklich sehr klein und nur für uns bestimmten Nothalt eingerichtet, den wir sofort nutzten, aussteigen und schnellen Schrittes zu dem am größten scheinenden Häuschen tippelten, auf dem ja sogar »Herzlich willkommen« oder so etwas geschrieben steht. Schon in weiter Ferne erkenne ich, wie ein Fenster geöffnet wird, aus dem ein netter Mann irgendwelche Worte ruft, wie »Halt!« und »Bitte nicht näher kommen!«. Natürlich noch dazu in englischer Sprache 🇬🇧.

Damit ich seine Worte klar und deutlich hören und für mich interpretieren kann, gehe ich ihm noch schneller entgegen, passe aber natürlich auf, dass ich mich nicht in den ganzen Absperrungen verheddere, die freundliche Mitarbeiter in wirklich mühevoller Arbeit zwischen diese ganzen Einfahrtsschneisen gebaut haben.

Als ich ihn fast schon erreicht habe, bemerkte ich, wie sich mir eine weitere, nette Beamtin 👮‍♂️von der Seite nähert und ebenfalls ruft. Sie kann ich viel klarer hören und verstehen. Wir sind hier falsch. Also besser gesagt, ganz mega falsch. Das Gelände dort darf man auf keinen Fall betreten. Das ist nämlich ganz gefährlich ☠️ Weil sie so aufgeregt ist, wahrscheinlich ist es ihr erster Arbeitstag oder so etwas, spricht sie sehr schnell, aber laut. Darum verweise ich direkt an Amy, die der englischen Sprache mächtig ist. Nach kurzer Konversation verlassen wir schnell wieder das Gelände, um nun in eine extra für unds eingerichtete Spur fahren zu dürfen, die uns durch das Areal, hinten in einen Kreisverkehr führt, der uns die Möglichkeit eröffnet, einmal 180° zu wenden, die wir auch kurzerhand nutzen, um dieses Eingangsspektakelgebiet in Richtung England 🏴󠁧󠁢󠁥󠁮󠁧󠁿 zu verlassen.

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Hier kann man genau sehen, wer immer ganz konzentriert dabei ist ;-)

Also vorher und online 💻 Kaufen ist echt angesagt. Schön viele Tage vorher ist zudem sehr empfehlenswert. 👍 Legt man sich für eine bestimmte Zeit fest, sind die Tickets sehr viel günstiger. Natürlich kann man auch direkt am Tunneleingang kaufen, aber da muss man so ein Flexiticket lösen und das kostet das Doppelte.

Zum Onlinekauf

Per Suchmaschine gelangt man immer wieder auf Seiten, die einen gar nicht interessieren. Oder besser noch, die richtig in die Irre führen. Fährbetriebe möchten natürlich ihre Reisen per Schiff verkaufen, also investieren sie ins SEO-Marketing. Und die Suchmaschinen fallen auch alle erfolgreich darauf hinein 😂

Diesmal kann ich Euch beruhigen. An dieser Stelle ist nicht der Nutzer Schuld, sondern wirklich nur die Anbieterseite. Wahrscheinlich ist auch, dass weitere Anbieter Ticketkontingekte kaufen, wie man das von Konzertkartenanbietern her kennt. Ich sehe darin keinen Sinn. Das Leben könnte zumindest an dieser Stelle etwas zweifelsfreiher sein 😃

Bildnachweis: ich*, ich**, ich auch***

*Amy

**Diana

***Andreas

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