13 Nov

Heute einmal etwas zu Magnesium

Magnesium gehört zu den Stoffen, die unser Körper nicht selbst herstellt, die jedoch lebensnotwendig sind (also als essentiell bezeichnet werden), und aus dem unsere Gewebe und alles das, was in uns so umherfließt, besteht. Wir bestehen insgesamt aus ca. 30 Gramm aus Magnesium, als erwachsener Mensch. Und die notwendigen Depots müssen täglich gefüllt werden.

Der tägliche Bedarf eines Erwachsenen liegt bei etwa 300 mg. Davon werden jedoch lediglich 30 % resorbiert (wirklich aufgenommen). Warum?

Es kommt darauf an, von welchen Stoffen die Magnesiumzufuhr begleitet werden. Hier kommen wir ins Spiel, den wir sind es ja, die darüber bestimmen sollten, was wir so in unseren Mund stecken. Glücklich sei jeder, der das zu größten Teilen selbst bestimmen kann.

Die wichtigsten Dinge, die eine Aufnahme von Magnesium erfolgreich verhindern: fettreiche und calciumreiche Nahrung sowie Alkohol. Also ein tolles Megamenü in einem Restaurant, in dem auch magnesiumreiche Nahrung gereicht wird, jedoch begleitet von reichlich Käse, Bier und Schnaps, scheint ja dann eher eine Schnapsidee zu sein.

Sojabohnen auf Tomatenscheiben an Mandelsplittern und das deftig auf einem Vollkornbrot serviert, erscheint an dieser Stelle einmal als eine gute und noch dazu sättigende Alternative zu sein. Einschränkend darf hier bemerkt werden, dass alles nicht zu sehr erhitzt werden darf, denn auch die Vitamine sollen ja erhalten bleiben.

Ein kurzes Ranking magnesiumreicher Lebensmittelquellen

Hier noch ein kurzes Ranking magnesiumreicher Lebensmittelquellen: Die Sojabohne rangiert vor Spinat, Seezunge, Grünkohl, Mischbrot und Kartoffeln. Schweine- und Rindfleisch erschienen gar nicht bei meinen Recherchen (abgesehen vom Internet, da findet man natürlich alles und das natürlich auch noch in unterschiedlichen Mengenangaben, damit es nicht so langweilig für die Leserinnen und Leser wird 😉

Magnesium in Lebensmitteln

 

Wasser und Magnesium

Neben mir steht zufälliger Weise eine Flasche Wasser. Wir kaufen hier nicht so teures, aber auch nicht so billiges. Ich würde eher also auf Mainstream tippen, wobei wir die großen Marken meiden, denn gerade an dieser Stelle kann man viel über Regionalität erreichen, denn an der Stelle des Wassers können weite weite Transportwege supermegaexklusivem Wassers umgangen werden.

Ich lese auf unserem Etikett, dass 1 Liter knappe 100 mg Magnesium enthalten. Ist das viel? Hört sich auf alle Fälle als eine große Menge an, wenn ich das ins Verhältnis zur Tagesmenge sehe, denn allein durch diesen täglichen Wasserkonsum deckt man da ja bereits die Hälfte der empfohlenen Tagesmenge.

Magnesium in Lebensmitteln, Magnesiumgehalt Wasser

Übrigens ist mir einmal aufgefallen, dass einige Hersteller (so muss man es wirklich an dieser Stelle nennen) vorn auf dem Etikett angeben, was drinnen steckt, auf der Rückseite jedoch kann man dann lesen, was alles technisch hinzugefügt wurde und das ist dann meistens identisch mit den Werten, die man vorn erlesen kann. Jetzt folgt keine wissenschaftlich erarbeitete Erkenntnis, sondern lediglich das sogenannte Bauchgefühl: natürlich vorhandene Mineralstoffe würde ich lieber technisch hinzugefügten vorziehen. Warum? Ich weiß nicht – ist nur so ein Bauchgefühl.

Anmerkung der Redaktion: Der Inhalt, des an dieser Stelle abgebildete Textes entstammt ausschließlich aus gedruckten Werken. Hochwissenschaftlich gehen diese natürlich immer sehr ins Detail. Die hier erstellten Texte abstrahieren und vereinfachen. Es handelt sich immer um eine kurze Zusammenfassung der Erkenntnisse sozusagen. Wer sich für die genaue Zusammensetzung der Moleküle und die weitergehenden noch genaueren Aussagen interessiert, kann die genauen Quellen natürlich gern bei uns nachfragen, muss sich die Bücher aber bitte selbst kaufen.

Verwendetes Bildmaterial: © Depositphotos

Liebe Grüße sendet diesmal

Andreas

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